#07 // For Dust and Dawn’s // Philipp Schalldach

For Dust and Dawn’s – works Philipp Schalldach
// VitrineBlanche #07
Vernissage 5. Mai 2018 // 19:00 Uhr
5. Mai – 18. Mai 2018

Ausstellungseröffnung mit kolorierten Holzdrucken der ISS (Internationalen Raumstation) und weiteren Bildern. Musik gibt es von Wynt: https://soundcloud.com/wyntmusic

„So etwas wie ein Raumschiff. So ein bisschen wenigstens.
Die Ästhetik eines Schlachtkreuzers oder eines Flugzeugträgers gekoppelt und gepaart mit der letzten Hoffnung der Menschheit. Etwas dröge….oder eher klobig und doch elegant.
Sie wissen schon was ich meine…nicht wahr? Massiv und doch irgendwie fragil.

Hauptsache es ist da, denkt man sich, Hauptsache irgendjemand macht das was da so gemacht wird. Oder so. Man könnte jetzt meckern und argumentieren, dass es die ganze „Magie aus den Sternen nimm“. Das „letzte große
Abenteuer“ entmystifiziert und dass „all die dummen Bauern auf der Erde so etwas gar nicht brauchen“.
Könnte man.
Oder man könnte sich in endlosen Triaden ergehen darüber, dass die Kosten enorm sind, oder dagegenhalten
dass der „Mehrwert“ in Entwicklungen und Technologien liegt….oder ….oder …oder.

Kurz gesagt: Es geht euch nichts an!
Es hat nichts mit euch zu tun!
Es ist schlichtweg weder euer Traum, noch habt ihr irgendetwas dafür getan, gelitten oder daran teilgenommen.
Also verpisst euch! (oder eben nicht)“

Mein Name ist Philipp Schalldach. Ich studiere seit geraumer Zeit Physik und neben gewissen künstlerischen Tätigkeiten (Radierungen, Koloraduren (kolorierte Radierungen), Riflzeichnungen und Projektionskunst) habe ich mehr als 10 Jahre lang mittels künstlicher neuronaler Netzwerke sowie Expertensystem und KI-nahen Systemen Schwarze Löcher in Form von Quasarphänomen gesucht und untersucht. Ich beschäftige mich auch mit Astrophotografie, hauptsächlich vom Erdmond und den Planeten des Sonnensystems aber auch von Nebeln und Gaswolken sowie nahen Galaxien.

Ich bin inzwischen 36 Jahre alt. Wenn ich meinen Grundtenor in einem Satz zusammenfassen würde sollen so wäre er: „Lang, lang lebe die Menschheit!“

Und wenn ich diesen Satz zu einem Gedicht würde ausbauen dürfen:
Bis alle frei sind,
fürchtet die Stämme,
für unsere Nationen,
in alle Ewigkeit!

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